• Veröffentlicht am 22.04.2015

Mädchenteam erreicht 3. Platz beim ZDI-Roboterwettbewerb

„Eine alte Dame braucht für das jährliche Treffen ihres Kegelclubs ein paar frische Zutaten aus dem Hofladen. Der Bauer ist so freundlich und macht gleich eine Hofführung…“ Wo kann man mit Robotern eine Geschichte zur „nachhaltigen Nahrungsproduktion“ erzählen? Man macht beim ZDI-Roboterwettbewerb der Mädchen mit.

Dass die Aufgabenstellung die vier Sechst- bzw. Siebtklässlerinnen unserer Schule besonders anspricht, hat sich bereits beim ersten Treffen gezeigt. So wurde die Geschichte geplant, an der Kulisse gebaut und drei Roboter programmiert. Lea Räkow (6d) und Anastasia Schneider (7a) waren zum ersten Mal im Team und staunten, mit welcher Sicherheit Jule Cleven (7d) und Sina Czempinski (7a) mit dem Bau und der Programmierung der Roboter umgingen.

Zuvor galt es jedoch, die Kulisse fertigzustellen, und da machten alle fleißig mit. Auch wenn sich das Bemalen einer LKW-Plane mit Acrylfarben als Irrtum herausstellte, machten die vier zielstrebig weiter. Bäume wurden aus Pappmaché gebaut, Linien abgeklebt und eine Apfelsortiermaschine aus Legoteilen zusammengesetzt und programmiert. Die Kinder von Teamcoach Wältring stellten bereitwillig ihren Spiel-Bauernhof als Leihgabe zur Verfügung, Steiftiere erhielten Einzug auf den Weideflächen und eine Bildschirmpräsentation unterstützte die Erklärungen vor der Jury und dem Publikum. Der erste Durchlauf war jedoch ein Rückschlag. Das Programm „Linie folgen“ schien überhaupt nicht mehr zu funktionieren, ständig musste eingegriffen werden, was Abzüge in der Punktwertung bedeutete. Der Ultraschallsensor schien ebenfalls nicht zu funktionieren, was sich später als Hardware-Fehler herausstellte. Kurz vor dem zweiten Durchgang wurde es noch einmal richtig spannend, als Jule die Programmierung der Bluetooth-Kommunikation der Roboter noch einmal änderte – sie blieb gelassen. So klappte dann auch fast alles, die Schülerinnen verließen stolz die Bühne und warteten auf die Siegerehrung.

Dass es eine Preisplatzierung geben würde, hätten sie im Vorfeld nicht gedacht. So war die Freude um den dritten Preis umso größer. Hut ab, Mädels!