• Veröffentlicht am 15.11.2017

Debeka unterstützt das Josef-Albers-Gymnasium

IHK-Projekt „Partnerschaft Schule-Betrieb“

Bottrop/Gladbeck. – Das Josef-Albers-Gymnasium in Bottrop und die Debeka in Gladbeck sind offizielle Kooperationspartner im Projekt „Partnerschaft Schule-Betrieb“ der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen. Vertreter des Versicherungsunternehmens und der Schule unterzeichneten heute (13. November) eine entsprechende Vereinbarung. Für das Josef-Albers-Gymnasium ist es die erste Partnerschaft mit einem Unternehmen in der IHK-Initiative.

Aus der Pressemitteilung der IHK Nord Westfalen heißt es weiter:

Hauptziel des IHK-Projektes ist es, die Schülerinnen und Schüler bei der Berufsorientierung sowie die Unternehmen bei der Sicherung des Fachkräftenachwuchses zu unterstützen. „Viele Jugendliche haben nur ungenaue Vorstellungen von einer betrieblichen Ausbildung und den guten Karrierechancen, die sie bietet“, erklärt IHK-Projektmitarbeiterin Sabine Braukmann. Unternehmen wie die Debeka Versicherung seien bestens geeignet, „den Schülern die Vielfalt und Wirklichkeit der Arbeitswelt zu zeigen, mit ihren Möglichkeiten, aber auch mit ihren Anforderungen“, so Braukmann weiter.

Die Debeka ist eine der größten Versicherungsgruppen und Bausparkassen in Deutschland. Bei Besuchen im Unternehmen und in Unterrichtsprojekten erfahren Schüler unter anderem mehr über den Ausbildungsberuf zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen. Debeka-Auszubildende gehen als Ausbildungsbotschafter in die Schulklassen und stellen ihre Ausbildungen vor.

Bei „Partnerschaft Schule-Betrieb“ geht es aber nicht nur um Berufsorientierung. Mit dem Projekt wolle die IHK die Unternehmen auch bei der Sicherung des Fachkräftenachwuchses unterstützen, erläutert IHK-Projektmitarbeiterin Sabine Braukmann.
„Der Schlüssel zum Erfolg ist das persönliche Kennenlernen: Die Schüler erkennen ihre Interessen und das Unternehmen findet Talente, die es zu fördern lohnt.“

Uwe Buch, Debeka-Geschäftsstellenleiter in Gladbeck, unterstreicht angesichts sinkender Schulabgängerzahlen die Notwendigkeit, keine Talente unentdeckt zu lassen: „Als größter Ausbilder der Versicherungsbranche fühlen wir uns dazu verpflichtet, jungen Menschen berufliche Chancen und Möglichkeiten aufzuzeigen. Um unser Unternehmen nachhaltig weiterzuentwickeln, müssen wir schon heute offensiv auf die jungen Leute zugehen und immer wieder begabte und motivierte Jugendliche entdecken, ausbilden und fördern. Nur so kann ein Betrieb wettbewerbsfähig bleiben.“

Schulleiter Reinhard Schönfeld betont: „Das IHK-Projekt bietet unseren Schülern, aber auch den Lehrern die Chance, Betriebe und Ausbildungsberufe als Alternative zu einem Hochschulstudium nachhaltig kennenzulernen. Durch den Einsatz von Ausbildungsbotschaftern und Bewerbungstrainings erhalten die Schülerinnen und Schüler „eine wichtige Hilfestellung bei der nach der Schulzeit anstehenden schwierigen Entscheidung über den weiteren Lebensweg", so Schönfeld weiter.