• Veröffentlicht am 16.12.2017

Erster Platz für das „BottRob"-Team des Josef-Albers-Gymnasiums beim zdi-Roboterwettwerb 2017

Mit einer gut durchdachten Roboter-Performance gewinnt das "BottRob"-Mädchenteam im Finale der 27 besten Teams des 12. zdi-Roboterwettbewerbs in der Kategorie Robot-Performance (weiterführende Schule) in Mühlheim a.d. Ruhr.

Zu dem vorgegebenen Thema „Intelligente, umweltfreundliche und integrierte Mobilität" gestaltete das Team des Bottroper Gymnasiums eine Choreografie mit Robotern zu einer ausgedachten Alltagssituation. Erik und Barbara verabreden sich per WhatsApp zu einem Kinobesuch. Vorab recherchiert Eric für die Hausaufgaben im Internet, während Barbara noch Musik streamen will. In der Choreografie soll mithilfe von programmierten Robotern das dargestellt werden, was im Internet passiert. Neun Quadratmeter benötigen die technikinteressierten Mädchen, um ihre überzeugende Performance vorzustellen. In fünf verschiedenen Internet-Bereichen, wie z.B. Wikipedia oder Spotify, handeln ihre Roboter in der Datenleitung, legen CDs auf oder schauen im Lexikon nach. „Wir haben die Kulisse nach dem Regionalentscheid verbessert, so dass die Roboter auch schwierigere Teile zu bewältigen hatten.", kommentiert Jule Cleven, die seit der fünften Klasse dabei ist, die gelungene Choreografie. Die Programmierung der Roboter ist für das Team eine große Herausforderung. „Meistens funktionieren die Programme zuverlässig, aber der ganze Kulissenaufbau mit den insgesamt fünf Robotern führt dazu, dass sich die Abläufe gegenseitig stören.", beschreibt Sina Czempinski die Problematik. Ihre Mitstreiterin Jule Cleven ergänzt: „Schiebt ein Roboter ungeplant etwas vor sich her, so werden die anderen Prozesse zu früh angestoßen. Eingreifen durch Menschen wird mit Punktabzug bestraft." Die Schülerinnen des Josef-Albers-Gymnasiums haben die Jury überzeugt und wurden als Sieger in der Kategorie Robot-Performance der weiterführenden Schule prämiert. Schulleiter Reinhard Schönfeld ist stolz auf seine Mannschaft: „Die Schülerinnen haben es wirklich verdient! Das hohe Engagement unserer Lehrkräfte sollte aber auch nicht unerwähnt bleiben. Die Jugendlichen wachsen an solchen Bausteinen der Excellenzförderung am Albers über sich hinaus. Herzlichen Glückwunsch zu der tollen Leistung!"