• Veröffentlicht am 25.02.2018

Evonik-Stiftung spendet 10.000 €.

Die Evonik-Stiftung ist an einer guten Ausbildung der sogenannten "21st Century Skills" in der Schulbildung interessiert und trug mit 10.000 € dazu bei, dass das Josef-Albers-Gymnasium 20 weitere moderne Tablets anschaffen konnte.

Zum Ausbau der Digitalisierung von Unterricht gehört selbstverständlich eine zuverlässige Ausstattung mit Endgeräten und eine gut funktionierende digitale Infrastruktur.  „Die kompakten Endgeräte ermöglichen neben  den bereits vorhandenen, gut ausgestatteten Computerräumen die mobile Nutzung von Rechnern in allen Klassenräumen“, schwärmt Andreas Eilers, Medienbeauftragter am Albers. Da die Ausstattung aller Klassenräume mit festinstallierten Beamern am JAG in Kürze abgeschlossen sein wird, können die mobilen Tablets auch in seinem Fach Geografie durch ihre großen Rechenleistungen z. B. für die Erstellung von Präsentationen und für Recherchen im Rahmen des selbständigen Lernens hervorragend eingesetzt werden.“ Die Tablets werden einfach über Funk mit den Beamern der Klassenräume verbunden. Die Nutzung mobiler Geräte hat sich schon lange in fast allen Unterrichtsfächern bewährt. Erste Erfahrungen auf dem Gebiet der handlichen Endgeräte im Regelunterricht konnte das Kollegium bereits ab 2012 machen, als ein Koffer mit 16 iPads bei einem MINT-EC-Tag NRW gewonnen wurde.  Abgesehen von einer stark experimentellen Ausrichtung des naturwissenschaftlichen Unterrichts  im mathematisch-naturwissenschaftlichen Aufgabenfeld haben die Kolleginnen und Kollegen am Josef-Albers-Gymnasium  bereits seit 2012 durch den Einsatz des Cyber-Classrooms eine ideale Ergänzung für den Chemieunterricht, aber auch für die anderen naturwissen-schaftlichen Fächer erhalten. „Damit können wir ganze Klassen und kleinere Gruppen durch virtuelle Experimente begeistern und nachhaltigen Lernerfolg durch die Optimierung des Vorstellungsvermögens mit Hilfe von 3D-Animationen initiieren“, so die kommissarische Schulleiterin Engel.

Das Josef-Albers-Gymnasium versteht die Digitalisierung als Chance, mit ihren Möglichkeiten das Lernen zu verbessern, indem eine moderne und effiziente Unterrichtsgestaltung durch den Einsatz digitaler Folien, interaktiver Übungseinheiten oder durch die Speicherung bzw.  Weiterleitung von Daten für Hausaufgaben möglich wird, und leitet zu einem reflektierten Umgang mit digitalen Werkzeugen an.Als Mitgliedsschule im Verein MINT-EC ist das Albers mit bundesweit 300 Gymnasien vernetzt. Gemeinsam mit Unternehmerverbänden und der Bildungspolitik wird hier bundesweit an Lösungen für ein Lernen im digitalen Zeitalter gearbeitet. Bei den Jahrestagungen tauschen sich die Schulleiter und Lehrkräfte in Workshops über Erfahrungen mit verschiedenen Konzepten der Digitalisierung von Unterricht aus. Ab Sommer 2018 kann das Josef-Albers-Gymnasium die sogenannte MINT-EC-Schulcloud nutzen, um Lerngruppen per App auf beliebigen digitalen Endgeräten zu vernetzen. Das Austeilen von Arbeitsblättern, Aufgabenlösungen, der Austausch von Informationen und Terminabsprachen erfolgen über diese Cloud. Selbst erstellte Lernmodule können bundesweit unter den Lehrkräften geteilt werden, so dass langfristig ein gut sortierter Pool von kostenfreien Materialien entstehen kann. Die Cloud wird unter europäischen Sicherheitsstandards vom Hasso Plattner Institut in Potsdam entwickelt. Das Pilotprojekt steht zunächst nur den MINT-EC-Mitgliedsschulen zur Verfügung, die sich ihrerseits verpflichten, an der Weiterentwicklung der Möglichkeiten mitzuwirken.
Die Grundlage für die Unterrichtsarbeit mit digitalen Werkzeugen bildet das Medienkonzept unserer Schule, so Eilers. Das Konzept am Albers genügt bereits den aktuellsten Anforderungen des Medienpasses NRW, in dem die Erlangung von ersten Programmierkenntnissen für alle Lernenden verbindlich festgeschrieben wird. So beginnen bereits im Schuljahr 2018/19 die Fünftklässler im MINT-Unterricht damit, ein halbes Jahr lang kleine Mikrocontroller wie z. B. den Calliope mini oder auch kleine Roboter zu programmieren. Mit Unterstützung der Hochschule Ruhr West und im Austausch mit anderen Schulen (aus der Region und europaweit) werden auch hier Unterrichtsmodule entwickelt und Erfahrungen ausgetauscht. Mit dem Erprobungsstufenteam abgestimmte weitere Module der Medienpädagogik ergänzen den Einstieg in die digitale Lernwelt. Doch nicht nur die Möglichkeiten, sondern auch die Gefahren der Digitalisierung gehören selbstverständlich zum Medienkonzept hinzu. Hier sind am Albers die Medienscouts gefragt, die, speziell auf diesem Gebiet geschult, mit den Klassen der Unter- und Mittelstufe in den Dialog eintreten. Cybermobbing und Datensicherheit werden beispielsweise nicht nur im Klassenverband, sondern auch an Elternabenden reflektiert.
Mit dem  Schulleitungsteam rund um Frau Engel hält das JAG an Bewährtem fest und  ist gleichzeitig in der Lage, modernsten Anforderungen gerecht zu werden.