• Veröffentlicht am 14.06.2018

Bio-LK experimentiert auf Borkum.

Im Rahmen des Ökologie-Unterrichts hat auch dieses Jahr der Biologie-LK des Josef-Albers-Gymnasiums zur Erschließung des Ökosystems Wattenmeer eine dreitägige Exkursion nach Borkum durchgeführt.

Leonie Rodemann und Helen Spyrka haben ihre Eindrücke wie folgt zusammengefasst:
Am 29.05.2018 machte sich der Bio-LK zusammen mit Frau Huismann und Herrn Neumann auf den Weg nach Borkum. Voll bepackt mit Versuchsmaterialien und unseren Koffern warteten wir im Eemshaven auf die Fähre. Bereits auf der Fähre machte sich unsere gute Stimmung durch Musik bemerkbar. Direkt nach der Ankunft im strahlenden Sonnenschein empfing uns Albertus Ackermann, welcher laut Mathis Hoffmann der coolste Mensch und Wattführer sei, den er kennengelernt habe. Während wir zum Watt gelaufen sind, sauste Albertus Ackermann mit seinem Roller an uns vorbei, um als erster im Watt anzukommen. Mit der Vorwarnung, man könne in bis zu 8 m tiefen Schlicklöchern versinken, machten wir uns vorsichtig auf die Suche nach Muscheln, Krebsen und Algen, die wir für unsere Experimente brauchten. Manche Schüler mussten sich erst einer Herausforderung stellen, bevor sie das besagte Lebewesen ausfindig machen konnten. Deshalb kehrten wir aus der Wattwanderung von oben bis unten verschmiert von Schlick zurück, was zu einer Wasserschlacht mit Albertus Gartenschlauch vor der Jugendherberge führte. Zufrieden mit dem Lob, wir seien die ,,intellektuelle Speerspitze der Bundesrepublik“, starteten wir die Experimente. Bei einem sehr angenehmen Arbeitsklima arbeiteten wir auch nach dem Abendessen an den Experimenten weiter.
Den nächsten Tag begannen wir mit einem ausgewogenen Frühstück, um uns der Strandwanderung zu stellen. Drei Stunden Wanderung sollten wir vor uns haben, da wussten wir noch nicht, was auf uns zukommen sollte. Während der Wanderung zum Strand legte ein Teil der Gruppe eine marathon-ähnliche Geschwindigkeit voraus, was dazu führte, dass ein Teil verloren ging. Nach einem aufschlussreichen Telefonat mit Herrn Neumann fand dann auch die zweite Gruppe zum Strand. Dort suchten wir den Spülsaum nach angestrandeten Lebewesen ab, welche wir daraufhin sortierten und bestimmten. Nach einer Stunde Aufenthalt im Ort von Borkum waren wir erleichtert, den Rückweg mit der Bimmelbahn antreten zu dürfen. Nach dieser anstrengenden Wanderung konnte uns nichts davon abhalten, an unseren Präsentationen über die Experimente weiterzuarbeiten, welche wir uns nach dem Abendessen vorstellten. Vor dem Abendessen ergriffen wir jedoch noch die Gelegenheit eine Runde Basketball zu spielen. Den Abend ließen wir zusammen im Biergarten ausklingen.
Am letzten Tag traten wir müde und zufrieden die Rückreise an. Obwohl wir müde waren und einen Teil der Rückfahrt verschlafen haben, erwies sich auch diese als ein tolles abschließendes Erlebnis.