• Veröffentlicht am 03.02.2016

CrimeLab – Dem Täter auf der Spur

Ein brutaler Mord ist geschehen. Die Kriminaltechniker finden einen winzigen Speichelrest auf der Schulter des Opfers. Schnell führt die Spur zu zwei Verdächtigen. Aber wer war es? Der Speichel, besser die DNA in den Mundschleimhautzellen, die sich im Speichel befinden, kann wertvolle Indizien liefern. Ein Vergleich bestimmter, für jeden Menschen typischer Abschnitte der DNA kann eindeutig zeigen, wer die Speichelprobe am Opfer hinterlassen hat und somit als Täter in Frage kommt.

Die Schüler der Biologie-Leistungskurse in der Q1 arbeiteten sich im Rahmen eines eintägigen Laborpraktikums an der Universität Wuppertal in die Materie ein. Vom DNA-Probe-Nehmen, der Vervielfältigung der reinen DNA mit der PCR-Methode und der Trennung der in Frage kommenden individuellen Abschnitte mittels einer Gel-Elektrophorese sowie der Betrachtung der Ergebnisse im UV-Licht führten die Schüler/innen jeden Schritt selber durch.
Die Arbeit in einem modernen Labor, in dem mit den aktuellen gentechnischen Verfahren das praktisch durchgeführt wird, was man sonst nur im Buch lesen kann, ist eine ausgezeichnete Chance, Genetik und Biologie zu erfahren und so viel tiefer in den Lernstoff einzudringen, als noch so guter Unterricht in den Fachräumen des JAG dies zu leisten vermag.
Die Schülerinnen und Schüler der Leistungskurse von Frau den Elzen-Rump und von Herrn Eilers waren jedenfalls sehr begeistert von diesem Laborpraktikum, das vom Förderverein unterstützt wurde.