• Veröffentlicht am 10.05.2016

Bottrop trifft Orleans in Breisach

Albers Schülerinnen und Schüler lernen gemeinsam mit einer Schülergruppe des Lycee Charles Peguy

Wir, das sind 19 Schülerinnen und Schüler unserer Schule, haben uns zusammen mit Frau Schoenefeldt und Frau Wahrmann vom 29. März – 4. April 2016 in der Stadt Breisach an der Grenze zu Frankreich zu einem Austausch mit dem Lycee Charles Peguy getroffen. Großzügig unterstützt wurde unsere Begegnung vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (OFAJ).

Am Montag  fuhren wir vom Oberhausener Hbf zum Breisacher Hbf, von dort ging es zu Fuß zur Jugendherberge am Rhein. Zunächst einmal hieß es warten, denn die französische Gruppe kam mit ihrem Bus erst am Nachmittag an. Jetzt konnten wir unsere deutsch-französischen Zimmergruppen bilden, unsere Koffer auspacken und uns dabei näher kennenlernen. Endlich das lang ersehnte Abendessen: Es gab Chili con Carne. Der Abend ging schnell mit Kennenlernspielen vorbei und zum Abschluss bildeten wir kleine deutsch-französische Gruppen für unsere City-Challenge am nächsten Tag in Freiburg.

In Freiburg ging es dann zur Sache: Aufgaben zur Geschichte der Stadt, zu ihren Sehenswürdigkeiten und Wahrzeichen wie zu wichtigen Ereignissen in und um Freiburg galt es zu lösen. Damit nicht genug; zum Abschluss mussten uns die Franzosen den Weg zeigen und wir dann den Franzosen. Abends standen kleinere Sprachübungen auf dem Programm.

Mit der Straßenbahn fuhren wir am Mittwoch nach Vauban zur ehemaligen französischen Kaserne, benannt nach dem französischen Festungsbaumeister Sébastien le Prestre de Vauban. Wer jetzt denkt, unser Ziel lag in Frankreich, ja der irrt. Vauban ist ein Stadtteil in Freiburg mit vielen Besonderheiten, wie wir während der Stadtführung erfahren durften.
Mittags trafen wir uns alle wieder in der Jugendherberge, bildeten nach dem Essen neue deutsch – französische Gruppen und los ging es zum Geo-Caching in Breisach, verbunden mit dem recht komplizierten Finden einer Schatztruhe, gespickt mit Süßigkeiten. Abends bildeten wir deutsch-französische Dreiergruppen und erklärten uns gegenseitig Begriffe.
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In Frankreich, im Elsass verbrachten wir den vorletzten Tag, genauer gesagt in Colmar. Nach dem Besuch des Kunstmuseums „Unterlinden“ hatten wir auch Freizeit, bis unsere Lehrerinnen uns durch die Stadt führten. Und an diesem Abend war schon unsere gemeinsame Abschiedsfeier mit Crepes und Musik.

Nach Frühstück und vielen gemeinsamen Erinnerungsfotos musste am Freitag die Heimreise angetreten werden.
Es war eine tolle Zeit mit neuen Freundschaften und neuen Erfahrungen. Wir hoffen alle, dass auch weitere Mitschülerinnen und Mitschüler eine solche Drittortbegegnung – so heißt das im Beamtendeutsch – erleben dürfen.

Katharina Gillner