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„Vor eine Frage gestellt, die wir vollständig verstanden haben, müssen wir sie von jeder überflüssigen Darstellung abstrahieren, sie auf ihre einfachste Form reduzieren und sie in möglichst kleine Teile zerlegen, die wir dann aufzählen.“
René Descartes
René Descartes
Das Fach Informatik stellt sich vor
Was ist Informatik?
Die Informatik befasst sich mit Problemen aus der Lebenswelt und versucht diese mittels der ihr eigenen Konzepte und Methoden zu lösen. Aus diesem Prozess heraus resultieren die Produkte der Informatik (- in den meisten Fällen Programme). Diese wiederum beeinflussen die Gesellschaft in hohem Grade. Hieraus wird deutlich, dass die Informatik einen ingenieurwissenschaftlichen Charakter aufweist.
Die Wissenschaft Informatik gliedert sich in die Theoretische, die Technische und die Praktische Informatik. Diese Teilgebiete werden auch als Kerninformatik bezeichnet. Neben der Kerninformatik existiert die Angewandte Informatik, die zahlreiche sogenannte Bindestrich-Informatiken hervorgebracht hat. Im Rahmen der angewandten Informatik versucht man Probleme, die man in der realen Welt erkannt hat, basierend auf den Methoden und Konzepten der Kerninformatik zu lösen und gegebenenfalls neue Konzepte und Methoden zu entwickeln[1].
Der Informatikunterricht vermittelt den Schülern einen ersten Einblick in die Wissenschaft der Informatik, in dem einige grundlegende Konzepte der Informatik vermittelt werden. Die Konzepte werden überblickshaft betrachtet, sodass ein Orientierungswissen bzgl. der Wissenschaft Informatik entsteht.
Bei der Programmerstellung können die Schüler ihre Kreativität im Rahmen der gegebenen Regeln der Programmiersprache zum Ausdruck bringen und eigene Programme erschaffen.
Im Rahmen der Technischen Informatik können die Schüler darüber hinaus Schaltungen entwerfen und erstellen und so auch ihr handwerkliches Geschick trainieren.
Die Auswirkungen der Informatik auf die eigene Persönlichkeit reflektieren die Schüler bei der Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten und Risiken von Datenbanken, wie sie z.B. bei Facebook zum Einsatz kommen.
Im Rahmen der Technischen Informatik können die Schüler darüber hinaus Schaltungen entwerfen und erstellen und so auch ihr handwerkliches Geschick trainieren.
Die Auswirkungen der Informatik auf die eigene Persönlichkeit reflektieren die Schüler bei der Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten und Risiken von Datenbanken, wie sie z.B. bei Facebook zum Einsatz kommen.
Damit ist der Informatikunterricht ein Unterricht mit Kopf, Herz und Hand im Sinne Pestalozzis.
[1]Vgl. Rechenberg, Peter: Was ist Informatik?, 3. Überarbeitete und erweiterte Auflage, München, Wien 2000, S. 19-22
MSD Technische Informatik
| 8.1 | 8.2 |
| Analogtechnik | Digitaltechnik |
| • Fertigungstechnik Löten | • Binäres Zahlensystem |
| • Arten von Bauteilen | • Logische Verknüpfungen |
| • LED-Taschenlampe mit regelbarer Helligkeit | • Steuerung von Geräten |
| • LED-Taschenlampe mit zwei Helligkeitsstufen | • Zeitabhängige Steuerungen |
| • Blitzlicht mit Superheller LED | • von Neumann Prinzip |
| • Berührungssensor | |
| • Die Astabile Kippstufe | |
| • Monostablie Kippstufe | |
| 9.1 | 9.2 |
| Mikrocontrollertechnik | Robotik |
| • Grundprinzip eines Mikrocontrollers | • Lego NXT Baukasten |
| • Steuern von LEDs | • Fahren vorgegebener Strecken |
| • Messen analoger Größen | • Auf Hindernisse reagieren |
| • Blinklicht | • Orientierung nach dem Licht |
| • Dimmer | • Entfernungem Messen |
| • Schalten von größeren Verbrauchern | • Parallele Prozesse |
| • Musik mit dem Mikrocontroller | • Kommunikation zwischen Robotern |
| • Lüftersteuerung | |
| • Alarmanlage | |
| • Temperaturschalter | |
| • Codeschloss |
Curriculum Informatik Zentralabitur
| EF.1 | EF.2 |
| • Grundlagen der Programmierung anhand der Programmiersprache JAVA | • Grundlagen relationaler Datenbanken |
| • Aufbau einfacher Java Anwendungen mit GUI | • Netzwerktechnik |
| • Elementare Datentypen | • Kontrollstrukturen |
| • Wiederholstrukturen | • TCP/IP-Protokoll |
| • Konzept der Objektorientierung | • Grundlagen der Kryptografie |
| • Datenstruktur Feld | |
| • Einfache Sortierverfahren | |
| • Exception Handling | |
| • Dateizugriff | |
| QF1.1 | QF1.2 |
| • Socketprogrammierung mit TCP/IP | • Stack und Queue |
| • Einfach verkettete Listen | • Bäume |
| • Doppelt verkettete Listen | • Speicherung von Daten für einen effizienten Zugriff |
| • Sortieren doppelt verketteter Listen | • Suchbäume |
| • Rekursive Verfahren | • Effiziente Sortierverfahren |
| • Laufzeitabschätzung | |
| QF2.1 | QF2.2 |
| • Graphen | • Abschlussprojektarbeit |
| • Theoretische Informatik | • Wiederholung |
| • Berechenbarkeit und Entscheidbarkeit | • Prüfungssimulation einer mündlichen Prüfung |
| • Endliche Automaten | |
| • Reguläre Sprachen | |
| • Pumping Lemma | |
| • Grammatiken | |
| • Entscheidungsprobleme regulärer Sprachen | |
| • Chomsky-Normalform | |
| • Kellerautomaten | |
| • Kontextfreie Grammatiken und Kellerautomaten | |
| • Typ-1 und Typ-0 Grammatiken | |
| • Chomskyhierarchie | |
| • Turingmaschinen |
© Alfred Schenk 2011
(Fachschaft Informatik)
