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Das Josef-Albers-Stipendium
Das Josef-Albers-Stipendium wird von der Josef Albers Stiftung,
vertreten durch ihr Vorstandsmitglied Herrn Dr. Horst Dieter Marheineke,
in Zusammenarbeit mit dem Museum Quadrat vor Ort und seinem Leiter,
Herrn Dr. Liesbrock, vergeben.
Das Stipendium in Höhe von 1000€ richtet sich an Schülerinnen und Schüler unserer Oberstufe, die sich für moderne Kunst in besonderer Weise interessieren, aber vor allem den künstlerischen und kunstpädagogischen Konzepten Josef Albers nahe stehen.
Josef Albers [Photo Aaron Marcus, February 1968]

Josef Albers, Adobe/Variant, 1956, Öl auf Masonit, Josef Albers Museum Quadrat Bottrop [Copyright The Josef ans Anni Albers Foundation]
Der Stipendiat wird in seinem vierzehntägigen Praktikum im Berliner „Bauhaus-Archiv Museum für Gestaltung“ oder in der Staatlichen Galerie Moritzburg in Halle an der Saale in laufende Arbeiten eingebunden und von der Museumsleitung betreut. Archivarbeit, Projektbetreuung, Ausstellungsvorbereitung, Restaurierungen, Planung von Organisationsabläufen sind Arbeitsfelder, in die er Einblicke gewinnen kann. Zu einem späteren Zeitpunkt berichtet der Stipendiat der Bottroper, insbesondere der schulischen Öffentlichkeit über seine Praktikumserfahrungen.
Das Bauhaus-Archiv zeigt Kunstwerke, Designobjekte und Kunstkonzepte der Weimarer und Dessauer Bauhaus-Institute (1919-1933). Das Bauhaus selbst war die sicher bedeutendste Schule für Design, Architektur und Kunst im 20. Jahrhundert. Seine Programme und Produktionen beeinflussen die künstlerische Gestaltung bis heute. Josef Albers, der Namensgeber unserer Schule, war neben Walter Gropius, Ludwig Mies van der Rohe, Paul Klee und Wassily Kandinsky einer der profiliertesten Mitarbeiter.
Die Staatliche Galerie Moritzburg sieht ihre Schwerpunkte u. a. in der klassischen Moderne mit den Sammlungsblöcken Expressionismus, Konstruktivismus und Neue Sachlichkeit; weitere Werkgruppen sind die Kunst der DDR, Kunsthandwerk und Design.

Josef Albers Museum, Innenansicht [Foto Laurenz Berges]
Bewerbung:
Bewerben kann sich jeder Schüler, jede Schülerin - möglichst volljährig - unserer Oberstufe. Dem Bewerbungsschreiben,
• das begründend herausstellen soll, warum der Bewerber der geeignete Kandidat für das Stipendium ist [Kenntnisse über das Museum Quadrat und seine Ausstellungen, Auseinandersetzung mit dem Werk und dem kunstpädagogischen Konzept Josef Albers, waches Interesse an Kunstausstellungen der Moderne etc.] sind
• ein Passfoto,
• ein tabellarischer Lebenslauf,
• eventuell ein Nachweis über ein besonderes außerschulisches soziales, kirchliches oder politisches Engagement beizufügen.
Der jeweils im Frühjahr liegende Bewerbungsschluss wird frühzeitig durch Aushang bekannt gegeben. Wichtig ist: Es entscheidet nicht die Schule über die Vergabe des Stipendiums, sondern der Vorstand der Stiftung.

Unsere erste Stipendiatin, Lara von Gruchalla, hier auf dem Bild mit Frau Dr. Annemarie Jaeggi, der Direktorin des Bauhaus-Archivs, fasst ihre Eindrücke so zusammen:
„Wissenschaftliche Recherche in Fachbibliotheken, Restaurationsarbeiten an Ausstellungsexponaten oder Mitarbeit in der Öffentlichkeitsarbeit ... all dieses sind doch ungewöhnliche Tätigkeiten für mich, eine Schülerin der Jahrgangsstufe 12, aber konkrete Erfahrungen während meines Praktikums am Bauhaus-Archiv in Berlin
vom 1. bis 12. Oktober 2007.
Betreut von der Direktorin Frau Dr. Jaeggi und unterstützt von den 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nahm ich
dann 12 Tage – davon ein Teil in den Ferien – Einblicke in die verschiedenen Bereiche und Aufgabenfelder des Bauhausarchivs und durfte selbstständig Aufgaben übernehmen. Dabei faszinierte besonders der Blick hinter die Kulissen, z.B. die Eindrücke von einem Museum ohne Besucher oder von den Organisationsabläufen einer Ausstellungsvorbereitung, da das Museum eine Reproduktion einer 1930 in Paris gezeigten Ausstellung plant. Auch die erwähnten Restaurationsarbeiten eröffneten mir einen neuen Blick für Kunstwerke. Mit viel Engagement und Herzlichkeit wurde ich in die tägliche Arbeit einbezogen, so dass ich immer wieder Gelegenheit hatte, selbst etwas zu leisten und nicht bloß zusehen zu müssen. In meiner Freizeit konnte ich mir aufgrund der finanziellen Ausstattung des Stipendiums Fahrten, Museums- und Theaterbesuche leisten.“
Albers-Stipendium.pdf (13 KB)
Das Josef-Albers-Stipendium wird von der Josef Albers Stiftung,
vertreten durch ihr Vorstandsmitglied Herrn Dr. Horst Dieter Marheineke,
in Zusammenarbeit mit dem Museum Quadrat vor Ort und seinem Leiter,
Herrn Dr. Liesbrock, vergeben.Das Stipendium in Höhe von 1000€ richtet sich an Schülerinnen und Schüler unserer Oberstufe, die sich für moderne Kunst in besonderer Weise interessieren, aber vor allem den künstlerischen und kunstpädagogischen Konzepten Josef Albers nahe stehen.
Josef Albers [Photo Aaron Marcus, February 1968]

Josef Albers, Adobe/Variant, 1956, Öl auf Masonit, Josef Albers Museum Quadrat Bottrop [Copyright The Josef ans Anni Albers Foundation]
Der Stipendiat wird in seinem vierzehntägigen Praktikum im Berliner „Bauhaus-Archiv Museum für Gestaltung“ oder in der Staatlichen Galerie Moritzburg in Halle an der Saale in laufende Arbeiten eingebunden und von der Museumsleitung betreut. Archivarbeit, Projektbetreuung, Ausstellungsvorbereitung, Restaurierungen, Planung von Organisationsabläufen sind Arbeitsfelder, in die er Einblicke gewinnen kann. Zu einem späteren Zeitpunkt berichtet der Stipendiat der Bottroper, insbesondere der schulischen Öffentlichkeit über seine Praktikumserfahrungen.
Das Bauhaus-Archiv zeigt Kunstwerke, Designobjekte und Kunstkonzepte der Weimarer und Dessauer Bauhaus-Institute (1919-1933). Das Bauhaus selbst war die sicher bedeutendste Schule für Design, Architektur und Kunst im 20. Jahrhundert. Seine Programme und Produktionen beeinflussen die künstlerische Gestaltung bis heute. Josef Albers, der Namensgeber unserer Schule, war neben Walter Gropius, Ludwig Mies van der Rohe, Paul Klee und Wassily Kandinsky einer der profiliertesten Mitarbeiter.
Die Staatliche Galerie Moritzburg sieht ihre Schwerpunkte u. a. in der klassischen Moderne mit den Sammlungsblöcken Expressionismus, Konstruktivismus und Neue Sachlichkeit; weitere Werkgruppen sind die Kunst der DDR, Kunsthandwerk und Design.

Josef Albers Museum, Innenansicht [Foto Laurenz Berges]
Bewerbung:
Bewerben kann sich jeder Schüler, jede Schülerin - möglichst volljährig - unserer Oberstufe. Dem Bewerbungsschreiben,
• das begründend herausstellen soll, warum der Bewerber der geeignete Kandidat für das Stipendium ist [Kenntnisse über das Museum Quadrat und seine Ausstellungen, Auseinandersetzung mit dem Werk und dem kunstpädagogischen Konzept Josef Albers, waches Interesse an Kunstausstellungen der Moderne etc.] sind
• ein Passfoto,
• ein tabellarischer Lebenslauf,
• eventuell ein Nachweis über ein besonderes außerschulisches soziales, kirchliches oder politisches Engagement beizufügen.
Der jeweils im Frühjahr liegende Bewerbungsschluss wird frühzeitig durch Aushang bekannt gegeben. Wichtig ist: Es entscheidet nicht die Schule über die Vergabe des Stipendiums, sondern der Vorstand der Stiftung.

Unsere erste Stipendiatin, Lara von Gruchalla, hier auf dem Bild mit Frau Dr. Annemarie Jaeggi, der Direktorin des Bauhaus-Archivs, fasst ihre Eindrücke so zusammen:
„Wissenschaftliche Recherche in Fachbibliotheken, Restaurationsarbeiten an Ausstellungsexponaten oder Mitarbeit in der Öffentlichkeitsarbeit ... all dieses sind doch ungewöhnliche Tätigkeiten für mich, eine Schülerin der Jahrgangsstufe 12, aber konkrete Erfahrungen während meines Praktikums am Bauhaus-Archiv in Berlin
vom 1. bis 12. Oktober 2007.
Betreut von der Direktorin Frau Dr. Jaeggi und unterstützt von den 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nahm ich
dann 12 Tage – davon ein Teil in den Ferien – Einblicke in die verschiedenen Bereiche und Aufgabenfelder des Bauhausarchivs und durfte selbstständig Aufgaben übernehmen. Dabei faszinierte besonders der Blick hinter die Kulissen, z.B. die Eindrücke von einem Museum ohne Besucher oder von den Organisationsabläufen einer Ausstellungsvorbereitung, da das Museum eine Reproduktion einer 1930 in Paris gezeigten Ausstellung plant. Auch die erwähnten Restaurationsarbeiten eröffneten mir einen neuen Blick für Kunstwerke. Mit viel Engagement und Herzlichkeit wurde ich in die tägliche Arbeit einbezogen, so dass ich immer wieder Gelegenheit hatte, selbst etwas zu leisten und nicht bloß zusehen zu müssen. In meiner Freizeit konnte ich mir aufgrund der finanziellen Ausstattung des Stipendiums Fahrten, Museums- und Theaterbesuche leisten.“
