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AG-Mathematiker hüpfen sehr erfolgreich im Känguru-WettbewerbSeit 1991 gibt es in Frankreich das „Kangourou des Mathématiques“. Die Idee für einen Wettstreit dieser Art wurde allerdings bereits 1978 in Australien geboren. Weltweit wurde versucht, möglichst viele Länder für die Teilnahme zu begeistern. Seit 1998 beteiligt sich auch Deutschland an diesem Wettbewerb. Im Jahr 2009 haben sich über 804.000 deutsche Schüler aus mehr als 8000 Schulen beteiligt. Dabei waren auch 55 Deutsche Auslandsschulen.
„Känguru der Mathematik – ein etwas anderer Mathematikwettbewerb“ – das sagt die Mathematische Schülergesellschaft / Humboldt Universität Berlin, der deutsche Veranstalter dieses Wettbewerbs. Gänzlich unüblich für das Fach Mathematik handelt es sich nämlich um einen multiple-choice-Wettbewerb. Die Aufgaben werden aus ganz unterschiedlichen mathematischen Gebieten gestellt, z. B. ebene und räumliche Geometrie, Kombinatorik, Gleichungen und Ungleichungen, Prozentrechnung, Teilbarkeitslehre, usw.. Beteiligen können sich die Jahrgangsstufen 3 – 13, wobei natürlich für die einzelnen Stufen unterschiedliche Aufgaben gestellt werden. Ziel des Wettbewerbs ist die Popularisierung der Mathematik. Durch die interessanten Aufgaben soll Freude am mathematischen Denken und Arbeiten geweckt und unterstützt werden. Die Ergebnisse werden zentral ausgewertet, es findet aber kein Vergleich zwischen einzelnen Schulen oder Ländern statt. Nur innerhalb einer Schule oder Klasse werden Vergleiche gezogen.
In diesem Jahr hat das JAG mit 438 Schülerinnen und Schülern der Stufen 5 - 13 am Känguru-Wettbewerb teilgenommen. Die Fachkonferenz Mathematik hatte beschlossen, dass die komplette Jahrgangstufe 6 und besonders leistungsstarke Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 teilnehmen sollten, um den Spaß an Mathematik und die mathematischen Fähigkeiten zu fördern. Dieser Entschluss wurde durch den Förderverein der Schule gestützt, der die Kosten in Höhe von 2 € pro Schüler übernahm. Die restlichen Schüler zahlten ihr Startgeld selbst.
Wir sind stolz auf eine große Anzahl von Preisträgern. Als Preise wurden Experimentierkästen, Strategiespiele, Bücher und Kartenspiele ausgewählt, die geistig anspruchsvoll und anregend sind und Kreativität wie auch soziales Verhalten fördern. Diese zentralen Preise gibt es jeweils für die besten 12 % aller teilnehmenden Schüler eines Jahrgangs.

Folgende Schüler und Schülerinnen wurden für besonders gute Leistungen belohnt:
Erste Preise:
Steffen Ludwig(5c), Moritz Griesberg (5f), Marcel Paskuda (6e), Lukas Ratmer (9a), Niklas Sapountzoglou (12)
Zweite Preise:
Jonas Czeslik, Fabian Stamm, Jannik Ostendorf (alle 5f), Kai Smit (6a),
Matin Schodjaian (7e), Patrick Adam, Roger Bollmann (beide 10e)
Dritte Preise:
Fridolin Schilgen, Sophie Schmelz (beide 5c), Felix Marx (5d), Nils König (6e), Elena Martin Pelegrina (7a), Jan Torz (8f), Jonas Geilich (10e), Sascha Stürmer (11), Patrick Sapountzoglou (13)
Als JAG-Teilnehmer mit dem größten „Känguru-Sprung“, d.h. der größten Anzahl von aufeinanderfolgenden richtigen Antworten, erhielten Matin Schodjaian (7e), Tobias Haepp (8b) und Niklas Sapountzoglou (12) ein Känguru-T-Shirt.
Die Schülerinnen und Schüler, die erste Preise erhalten haben, gehören zum besten Prozent aller Teilnehmer ihres Jahrgangs. Besonders hervorzuheben sind die ausgezeichneten Leistungen von Niklas Sapountzoglou (12). Als erstem Oberstufenschüler des Albers-Gymnasiums gelang es ihm, einen ersten Platz zu erringen. Eine tolle Leistung! Insbesondere, wenn man bedenkt, dass die Oberstufen-Aufgaben so schwer sind, dass auch viele Mathelehrer daran scheitern würden bzw. Schwierigkeiten hätten, sie im gegebenen Zeitlimit vollständig zu lösen.
Als Dank für ihre Mühe erhielten alle Teilnehmer eine Urkunde und eine Broschüre mit den Aufgaben und Lösungen ihrer Jahrgangsstufe. Als Erinnerungspreis für den Wettstreit und zur Förderung des mathematischen Denkens erhielten die Schüler knifflige MacMahon-Puzzles, die sogleich mit großem Interesse ausprobiert wurden.
Auch wenn so mancher Schüler anfangs skeptisch war, sich 75 Minuten lang intensiv mit Matheaufgaben zu beschäftigen, ist doch festzuhalten, dass letztlich fast alle mit großem Eifer die Aufgaben bearbeitet haben. Direkt nach dem Test gab es viele erregte Diskussionen über die Aufgaben und die Schüler waren gespannt auf die Lösungen. Dadurch hat der Test dazu beigetragen lebendige Mathematik in den Alltag der Schüler zu transportieren. Schon jetzt sind sie gespannt auf den nächsten Känguru-Wettbewerb, der am 18. März 2010 stattfinden wird.
