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Auch im elften Jahr wieder gute Erfolge beim Känguru-Wettbewerb
Seit 1991 gibt es in Frankreich das „Kangourou des Mathématiques“. Die Idee für einen Wettstreit dieser Art wurde allerdings bereits 1978 in Australien geboren. Weltweit wurde versucht, möglichst viele Länder für die Teilnahme zu begeistern. Seit 1998 beteiligt sich auch Deutschland an diesem Wettbewerb, das JAG ist seit 2001 dabei. Im Jahr 2011 haben sich 870.998 deutsche Schüler aus mehr als 9000 Schulen beteiligt.
„Känguru der Mathematik – ein etwas anderer Mathematikwettbewerb“ – das sagt die Mathematische Schülergesellschaft / Humboldt Universität Berlin, der deutsche Veranstalter dieses Wettbewerbs. Relativ unüblich für das Fach Mathematik handelt es sich nämlich um einen multiple-choice-Wettbewerb. Die Aufgaben werden aus ganz unterschiedlichen mathematischen Gebieten gestellt, z. B. ebene und räumliche Geometrie, Kombinatorik, Gleichungen und Ungleichungen, Prozentrechnung, Teilbarkeitslehre, usw.. Beteiligen können sich die Jahrgangsstufen 3 – 13, wobei natürlich für die einzelnen Stufen unterschiedliche Aufgaben gestellt werden. Ziel des Wettbewerbs ist die Popularisierung der Mathematik. Durch die interessanten Aufgaben soll Freude am mathematischen Denken und Arbeiten geweckt und unterstützt werden. Die Ergebnisse werden zentral ausgewertet, es findet aber kein Vergleich zwischen einzelnen Schulen oder Ländern statt. Nur innerhalb einer Schule oder Klasse werden Vergleiche gezogen.
In diesem Jahr hat das JAG mit 378 Schülerinnen und Schülern der Stufen 5 - 13 am Känguru-Wettbewerb teilgenommen. Die Fachkonferenz Mathematik hatte beschlossen, dass die komplette Jahrgangstufe 6 und besonders leistungsstarke Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 teilnehmen sollten, um den Spaß an Mathematik und die mathematischen Fähigkeiten zu fördern. Dieser Entschluss wurde durch den Förderverein der Schule gestützt, der die Kosten in Höhe von 2 € pro Schüler übernahm. Die restlichen Schüler zahlten ihr Startgeld selbst.
Wir sind stolz auf eine große Anzahl von Preisträgern. Als Preise wurden Experimentierkästen, Strategiespiele, Bücher und Kartenspiele ausgewählt, die geistig anspruchsvoll und anregend sind und Kreativität wie auch soziales Verhalten fördern.
Folgende Schüler und Schülerinnen wurden für besonders gute Leistungen belohnt:
Erste Preise:
Simon Huss, Malte Schuerks (beide 6d), Lara Danielowski (6a)
Zweite Preise:
Pablo Praca (5a), Jona Bähr (5c), Magnus Deisenhofer (5d), Jil Victoria Kwisdorf (6b), Steffen Ludwig (7c), Marcel Paskuda (8e)
Dritte Preise:
Lukas Grobosch (5c), Pauline Schilgen (5d), Niels Nierobisch, Robin Arndt (beide5e), Tristan Scharne (5f), Lisa Michel (6b), Joris Waals (6f), Fridolin Schilgen, Yannick Hissmann (beide 7c), Jannik Ostendorf (7f), Til Ulbrich (8b)
Als JAG-Teilnehmer mit dem größten „Känguru-Sprung“, d.h. der größten Anzahl von aufeinanderfolgenden richtigen Antworten, erhielten Malte Schuerks (6d) und Magnus Deisenhofer (5d) ein Känguru-T-Shirt.
Die Schülerinnen und Schüler, die erste Preise erhalten haben, gehören zum besten Prozent aller Teilnehmer ihres Jahrgangs. Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Malte Schürks. Bei über 170.000 teilnehmenden Sechstklässlern gehört er zum besten Promill.
Als Dank für ihre Mühe erhielten alle Teilnehmer eine Urkunde und eine Broschüre mit den Aufgaben und Lösungen ihrer Jahrgangsstufe. Als Erinnerungspreis für den Wettstreit und zur Förderung des mathematischen Denkens erhielten alle Schüler knifflige Kartenspiele, die sogleich mit großem Interesse ausprobiert wurden.
Für viele war es eine echte Herausforderung, sich 75 Minuten lang intensiv mit Matheaufgaben zu beschäftigen, aber alle waren mit großem Eifer dabei. Direkt nach dem Test gab es viele erregte Diskussionen über die Aufgaben und die Schüler waren gespannt auf die Lösungen. Dadurch kann der Test dazu beitragen lebendige Mathematik in den Alltag der Schüler zu transportieren. Schon jetzt sind sie gespannt auf den nächsten Känguru-Wettbewerb, der am 15. März 2012 stattfinden wird.
