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SmE – Schule mit Eltern
Diese Projektreihe - seit 1994 am JAG - wendet sich traditionell an die Erziehungsberechtigten derjenigen neuen Schüler und Schülerinnen, die nach den Sommerferien von den Grundschulen zu uns ins Gymnasium wechseln.
Zur 1. Sitzung lädt der Koordinator der Erprobungsstufe diese Eltern schon vor den Sommerferien ein, um konkrete Absprachen zu treffen – oder auch unnötige Ängste zu reduzieren.
Somit bieten wir neben dem Kennenlernnachmittag für Kinder auch
Abendveranstaltungen für deren Eltern, zur besseren Orientierung von
Anfang an und zur erfolgreichen Integration in unsere weiterführende
Schularbeitswelt.
Elternsprechtage widmen sich in Kürze mehreren Themen. SmE hingegen behandelt einen Kernpunkt in aller Ausführlichkeit.
Ziele:
- Selbstbehauptung im schulischen Alltag in zunächst fremder Umgebung kann für Neulinge entscheidend erleichtert werden, wenn die am Erziehungsprozess beteiligten Partner rechtzeitig planen, gemeinsam
diskutieren, von der Schule über mögliche Reibungspunkte informiert werden. - Weitergabe von Tipps innerhalb der Elternschaft (Schneeballeffekt) ist ein zweites Ziel. Eltern erfahren, dass andere Familien ähnliche Sorgen haben.
- Außerdem erläutern wechselnde Gastexperten Lösungsmuster für typische Schulprobleme. Ältere Schüler relativieren Problemkreise aus ihrer Sicht.
Mögliche Themen:
u.a. Anschaffung von Kleinmaterial vor Beginn des Unterrichts;
praktische Hinweise zu Schultornister/ Attest/ Telefonkette/ Hausaufgaben/ Zeitplanung/ häuslichem Arbeitsplatz/ Notengebung; Aufbereitung von Defiziten/ Konzentration/ Verhalten/ Gesundheitschecks; Strategien am Elternsprechtag, Rechte und Pflichten
Übersicht der Themen der letzten Sitzungen:
Nummer
Datum
Stufe
Ort
Thema
53
12.11.08
5
Aula JAG
Vorbereitung Elternsprechtag
54
9.2.09
5/6
C 2.53
Dr. Günther: Patient SCHÜLER
55
17.06.09
4 (noch GS)
Aula
Übertritt ins Gymnasium, Regularien
56
29.10.09
5/6
118
Bewertungskriterien, Hausaufgaben 57 verschoben! 5 2.53 Dr. Günther
Thema: Konzentration, Kopfschmerz, Schlaf
In diesen Sitzungen geht es abwechselnd um
- „Patient Schüler" oder „bittere Pille Unterricht ?" (Zusammenhang zwischen Schule und Gesundheit, Kopfschmerz, Schlaf, Konzentrationsstörungen, Medikamente, Ernährung etc. mit Herrn Dr. Günther, Leiter der Kinderklinik Bottrop)
- Was am Gymnasium anfangs fremd ist (Arbeitsmaterial, Alltag in der neuen Schulform)
- Musterkorrekturen und Bewertungskriterien in Mathematik, Deutsch und Englisch
- Gesprächstraining zur Vorbereitung auf den Elternsprechtag (Was fragt man sinnvoller Weise am Sprechtag, kritisiere ich Lehrer überhaupt, wie nutzt man die kurze Zeit optimal, gibt es Tabu-Fragen, was ist mitzubringen, was tun bei Unzufriedenheit mit Auskünften etc.)
Die Schwerpunkte orientieren sich am aktuellen Bedarf der jeweiligen Stufen.
Für Sie könnten die Möglichkeit, einem ausgewiesenen Experten Fragen stellen zu können, oder die Bandbreite der Fragen anderer Eltern und Antworten darauf im Bereich „Alltagspsychologie" von Interesse sein, vielleicht als Vorbereitung für Ihren zukünftigen täglichen Umgang mit Anforderungen des Gymnasiums und möglicher Reaktionen gestresster Kinder darauf.
Ablauf:
keine Reden, moderierte Diskussionsrunde mit Spontanbeiträgen und Experteninformationen, Angebot von Fallbeispielen/ Hilfsliteratur/Kontaktadressen
Dauer/ Frequenz:
jeweils 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr, 1 Vorbereitungsabend, 4 – 5 Folgeveranstaltungen
jeweils gemäß gesonderter Einladung
Wünsche der Eltern werden registriert und für weitere Sitzungen berücksichtigt. Anregungen für den Unterricht leiten wir an die Fachschaften weiter.
Rolf Meiseberg, Studiendirektor
Koordinator Erprobungsstufe
