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Michael Madla, Kathrin Schürmann, Dana Huvermann und Matthias Hoffjan haben am 1.6.2011 ihre Ausbildung als Ur-Medienscouts abgeschlossen und von der Landesanstalt für Medien (LfM) und der Universität Duisburg-Essen ihr Zertifikat ausgehändigt bekommen. Zusammen mit zwei Lehrern, die die Ausbildung ebenfalls absolviert haben, werden sie im nächsten Schuljahr weitere Scouts ausbilden, verschiedene Angebote zum Thema Medien anbieten und als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Qualitätsanalyse bescheinigt dem JAG Exzellenzniveau
Geprüft und für exzellent befunden – auf diesen kurzen Nenner lässt sich das Ergebnis der Qualitätsanalyse am JAG bringen. Als erstes Bottroper Gymnasium unterzog sich das Albers Ende letzten Jahres einer umfangreichen Schulinspektion und konnte dabei das fünfköpfige Qualitätsprüfer-Team unter Leitung von Berthold Mersch rundum überzeugen. In neun Qualitätsbereichen erzielte die Schule die höchste Bewertungsstufe „hervorragend“, in den übrigen Bereichen wurde der Schule die Note „gut“ attestiert.
Bis dahin war es allerdings ein weiter Weg. Bereits Ende September 2010 musste die Schule dem Schulinspektoren der Bezirksregierung Münster ein detailliertes, mehr als 1000 Seiten starkes Portfolio über die pädagogische und konzeptionelle Arbeit zukommen lassen. Nach einer umfangreichen Schulbegehung im Oktober schloss sich dann Ende November eine viertägige Hospitationsphase an. Dabei wurden in über 80 Unterrichtsbesuchen die Qualität und Methodik der ablaufenden Unterrichtsprozesse unter die Lupe genommen wurde.
Besonders erfreulich: Im zentralen Bereich „Lernen und Lehren“ bescheinigt der Abschlussbericht der Prüfungskommission dem JAG eine rundum gute Qualität. Dabei loben die Prüfer die konsequente und flächendeckende Anwendung kooperativer Lernformen, die zu einer hohen Schüleraktivität und intensiven Lernprozessen führe. Die individuelle Förderung und Unterstützung sowie die Beratung und Betreuung der Schüler werden sogar mit der höchsten Stufe „vorbildlich“ bewertet. Auch die vorbildliche Entwicklung der Angebote zur Förderung von Schülern mit besonderen Begabungen und Interessen sowie eine gezielte Sprach- und Leseförderung begeisterten die Qualitätsprüfer.
Mit der Stufe „vorbildlich“ bewerteten die Schulinspektoren auch das soziale Klima am Albers. Als Ergebnis zahlreicher Interviews mit Eltern, Schülerinnen und Schülern notierten die Inspektoren eine sehr hohe Zufriedenheit mit der Schule. Insgesamt lobt der Abschlussbericht die „freundliche Gestaltung des Schulgebäudes“, die moderne Ausstattung der naturwissenschaftlichen Fachräume und die „qualitativ hochwertige IT-Ausstattung“, die eine hervorragende Basis für anspruchsvolle Unterrichtsprozesse böten. Auch die im Herbst 2010 eingeweihte Mensa sei „sehr funktional“ und werde sehr gut angenommen.
Beachtlich fanden die Prüfer zudem die Leistungsergebnisse des Josef-Albers-Gymnasiums. Auffällig sei, dass bei zentralen Prüfungen die Anzahl der Ergebnisse im unteren Notenbereich deutlich niedriger ausfalle als im NRW-Durchschnitt.
Bei der Vorstellung der Ergebnisse würdigte Schulleiter Reinhard Schönfeld das hervorragende Ergebnis als Leistung aller am schulischen Prozess Beteiligten: „Die vertrauensvolle und engagierte Zusammenarbeit aller, der Elternvertreter, der Schülerinnen und Schüler und der Kolleginnen und Kollegen, hat in hohem Maße zu diesem hervorragenden Ergebnis beigetragen.“

Schulleiter Reinhard Schönfeld und dem Kollegium
des JAG die Ergebnisse der Qualitätsanalyse.

20 Schülerinnen und Schüler des Josef-Albers-Gymnasiums sind am 23.5.11 herzlich an der Partnerschule in Gleiwitz empfangen worden. Dort werden sie gemeinsam mit polnischen Schülerinnen und Schülern (bei denen sie auch untergebracht sind) im Rahmen des Comenius Projekts "How the other half lives" leben und arbeiten und u. a. ein Theaterstück zum Thema "Vorurteile abbauen" in englischer Sprache inszenieren. Dieses wird zum Abschluss der Fahrt am 30.5. in einem Gleiwitzer Theater öffentlich präsentiert.
Bei der offiziellen Begrüßung durch die Stadt Gleiwitz wurde die Bedeutung dieses Projekts hervorgehoben, da das historisch nicht unbelastete Verhältnis zwischen Deutschland und Polen Partnerschaften und Freundschaften für eine gemeinsame europäische Zukunft benötige.
Während des Aufenthalts besuchen die Schülerinnen und
Schüler auch viele Sehenswürdigkeiten und lernen so Land, Menschen und Leben
kennen. Die Eindrücke werden künstlerisch umgesetzt (z.B. mittels
Videoinstallationen oder Fotografien) und ab Mitte Juni im Jungen Museum Bottrop ausgestellt.
ie Schülerinnen und Schüler des Josef-Albers-Gymnasiums, die derzeit an dem Comenius-Projekt "How the other half lives" an der Partnerschule in Gleiwitz (PL) teilnehmen, besuchten gemeinsam mit ihren Gastgebern die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. "Es stimmt sehr nachdenklich, das zu sehen, von dem man im Unterricht bisher nur gehört hat", sagte eine Schülerin nach der Besichtigung und griff damit die Stimmung der Gruppe auf. Nachdenklichkeit, Betroffenheit, aber auch Diskussionsbedarf begleitet die Schüler auf dem Weg zurück nach Gleiwitz.
Kooperation zwischen dem Josef-Albers-Gymnasium und der Evonik-Ausbildung im Chemiepark Marl besiegelt
Offiziell besiegelt wurde jetzt im Gästehaus des Chemieparks Marl eine umfangreiche Kooperation des JAG mit der Evonik-Ausbildung, die das MINT-Angebot unserer Schule weiter ausbauen und profilieren wird.
Ein Kernelement der Kooperation, die Schulleiter Reinhard Schönfeld gemeinsam mit Geschäftsführer Dr. Hermann-Josef Korte und Ausbildungsleiter Dr. Hans-Jürgen Metternich unterzeichnete, sind Projekttage, an denen die Schüler im Chemieunterricht erworbenes Wissen mit praktischen Arbeiten verbinden. „Wir erwarten, dass jede Schülerin und jeder Schüler sich verpflichtet, eine Präsentation über den Projektverlauf und die zusätzlich erlernten Verfahrenstechniken zu erstellen“, unterstrich die stellvertretende Schulleiterin Ursula Engel die enge didaktische Vernetzung der Aktivitäten in Schule und Betrieb.
In einem ersten Projekt wurde bereits die ressourcenschonende Produktion von Dämmstoffen kennengelernt und die Wirkung der Dämmstoffe an einem Versuchshaus erforscht. Im Rahmen des MINT-Schwerpunkts stehen auch Aspekte wie Werkstoffe und Verfahrenstechnik, bei den Themen „Chemie in Anwendung und Gesellschaft“ und „Gewinnung, Speicherung und Nutzung elektrischer Energie in der Chemie“ Exkursionen mit der Oberstufe in den Chemiepark Marl auf dem Kooperationsplan. Zudem soll der Aufbau eines Solartestfeldes am JAG durch Auszubildende der Evonik unterstützt werden.
„Dass wir mit dem Josef-Albers-Gymnasium den richtigen Partner gefunden haben, da ist sich die Ausbildung im Chemiepark sicher“, betonte Ausbildungsleiter Dr. Hans Jürgen Metternich nach der Unterzeichnung der Kooperation. Schulleiter Reinhard Schönfeld, der neben seiner Stellvertreterin Ursula Engel auch vom mathematisch-naturwissenschaftlichen Koordinator Manfred Hannappel begleitet wurde, hob hervor, dass es neben den Projekten und Exkursionen auch die Möglichkeit für Berufserkundungspraktika und Schnupperpraktika gebe. „Zahlreiche schulische und außerschulische Angebote ergänzen den Unterricht in den MINT-Fächern. Durch die Kooperation mit dem Chemiepark Marl wird dieses Feld um ein interessantes und hochkarätiges Feld erweitert“, erläuterte der Schulleiter die Philosophie des JAG.

Mit ihrer Unterschrift besiegelten Schulleiter Reinhard Schönfeld und Evonik-Geschäftsführer Dr. Hermann-Josef Korte (sitzend) die Kooperation. Anwesend waren auch (v.l.) der naturwissenschaftliche Koordinator Manfred Hannappel, die stellvertretende Schulleiterin Ursula Engel, Dipl. Ing. André Mölling und Evonik-Ausbildungsleiter Dr. Hans Jürgen Metternich.
Das Stipendium in Höhe von 1000€ richtet sich an Schülerinnen und Schüler unserer Oberstufe, die sich für moderne Kunst in besonderer Weise interessieren, aber vor allem den künstlerischen und kunstpädagogischen Konzepten Josef Albers nahe stehen.
Der Stipendiat wird in seinem vierzehntägigen Praktikum im Berliner „Bauhaus-Archiv Museum für Gestaltung“ oder in der Staatlichen Galerie Moritzburg in Halle an der Saale in laufende Arbeiten eingebunden und von der Museumsleitung betreut. Archivarbeit, Projektbetreuung, Ausstellungsvorbereitung, Restaurierungen, Planung von Organisationsabläufen sind Arbeitsfelder, in die er Einblicke gewinnen kann. Zu einem späteren Zeitpunkt berichtet der Stipendiat der Bottroper, insbesondere der schulischen Öffentlichkeit über seine Praktikumserfahrungen.
Das Bauhaus-Archiv zeigt Kunstwerke, Designobjekte und Kunstkonzepte der Weimarer und Dessauer Bauhaus-Institute (1919-1933). Das Bauhaus selbst war die sicher bedeutendste Schule für Design, Architektur und Kunst im 20. Jahrhundert. Seine Programme und Produktionen beeinflussen die künstlerische Gestaltung bis heute. Josef Albers, der Namensgeber unserer Schule, war neben Walter Gropius, Ludwig Mies van der Rohe, Paul Klee und Wassily Kandinsky einer der profiliertesten Mitarbeiter.
Die Staatliche Galerie Moritzburg sieht ihre Schwerpunkte u. a. in der klassischen Moderne mit den Sammlungsblöcken Expressionismus, Konstruktivismus und Neue Sachlichkeit; weitere Werkgruppen sind die Kunst der DDR, Kunsthandwerk und Design.
Bewerbung:
Bewerben kann sich jeder Schüler, jede Schülerin - möglichst volljährig - unserer Oberstufe. Dem Bewerbungsschreiben,
• das begründend herausstellen soll, warum der Bewerber der geeignete Kandidat für das Stipendium ist [Kenntnisse über das Museum Quadrat und seine Ausstellungen, Auseinandersetzung mit dem Werk und dem kunstpädagogischen Konzept Josef Albers, waches Interesse an Kunstausstellungen der Moderne etc.] sind
• ein Passfoto,
• ein tabellarischer Lebenslauf,
• eventuell ein Nachweis über ein besonderes außerschulisches soziales, kirchliches oder politisches Engagement beizufügen.
Der jeweils im Frühjahr liegende Bewerbungsschluss wird frühzeitig durch Aushang bekannt gegeben. Wichtig ist: Es entscheidet nicht die Schule über die Vergabe des Stipendiums, sondern der Vorstand der Stiftung.

Unsere erste Stipendiatin, Lara von Gruchalla, hier auf dem Bild mit Frau Dr. Annemarie Jaeggi, der Direktorin des Bauhaus-Archivs, fasst ihre Eindrücke so zusammen:
„Wissenschaftliche Recherche in Fachbibliotheken, Restaurationsarbeiten an Ausstellungsexponaten oder Mitarbeit in der Öffentlichkeitsarbeit ... all dieses sind doch ungewöhnliche Tätigkeiten für mich, eine Schülerin der Jahrgangsstufe 12, aber konkrete Erfahrungen während meines Praktikums am Bauhaus-Archiv in Berlin
vom 1. bis 12. Oktober 2007.
Betreut von der Direktorin Frau Dr. Jaeggi und unterstützt von den 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nahm ich
dann 12 Tage – davon ein Teil in den Ferien – Einblicke in die verschiedenen Bereiche und Aufgabenfelder des Bauhausarchivs und durfte selbstständig Aufgaben übernehmen. Dabei faszinierte besonders der Blick hinter die Kulissen, z.B. die Eindrücke von einem Museum ohne Besucher oder von den Organisationsabläufen einer Ausstellungsvorbereitung, da das Museum eine Reproduktion einer 1930 in Paris gezeigten Ausstellung plant. Auch die erwähnten Restaurationsarbeiten eröffneten mir einen neuen Blick für Kunstwerke. Mit viel Engagement und Herzlichkeit wurde ich in die tägliche Arbeit einbezogen, so dass ich immer wieder Gelegenheit hatte, selbst etwas zu leisten und nicht bloß zusehen zu müssen. In meiner Freizeit konnte ich mir aufgrund der finanziellen Ausstattung des Stipendiums Fahrten, Museums- und Theaterbesuche leisten.“
Was die geschwommenen Zeiten Wert sind, wird sich in den nächsten Tagen zeigen, wenn die Ergebnisse von den anderen Schulen bekannt werden. In den letzten Jahren erreichte immer die eine oder andere Mannschaft das Landesfinale.
Die Siebtklässler priesen ihr Warenangebot an, besonders für die Lehrer fanden sie immer wieder passende Schnäppchen, hatten viel Spaß bei ihren Verkaufsgesprächen und so wechselte manches schöne Teil den Besitzer.
Am Ende des Tages hieß es Aufräumen: Reste verpacken, Werbung abhängen, Müll entsorgen, die verwendeten Tische wieder in den Klassenraum bringen und den Kassensturz machen. 138,- Euro wurden eingenommen und sind schon unterwegs nach Brasilien.
Allen Helfern, insbesondere auch den Eltern, die die Aufbau- und Aufräumarbeiten tatkräftig unterstützten, und allen Käufern sei herzlich für ihren Einsatz für den guten Zweck gedankt.


